Gottesdienst zur Zelteinweihung

Nach langem Suchen haben wir endlich ein neues Leiterschlafzelt gefunden! Inzwischen ist es aus den Niederlanden sicher nach Herzogenaurach gekommen und wartet auf seinen ersten Einsatz im Zeltlager. Bevor es im August so weit ist, wird das Zelt am Pfingstmontags-Gottesdienst am 06. Juni um 10:00 Uhr auf dem Hügel der Herzo Base geweiht – eine gute Gelegenheit, um uns Leiter*innen zu treffen und im Anschluss gemeinsam Wienerle und Obatzda-Semmeln zu essen.
Wir freuen uns auf viele bekannte Gesichter!

Anmeldung zum ZELA 2022

Nachdem das Zeltlager im letzten Jahr unter besonderen Bedingungen durchgeführt wurde, soll das ZELA dieses Jahr wieder normal stattfinden. Haltet euch also schon mal den 31. Juli bis 6. August frei!

Termin für die Anmeldung: Sonntag, der 19. Juni in Präsenz, Ort: Pfarrgarten St. Magdalena

Weitere Infos folgen in Kürze.

Anmeldung zum Zela 2021

Liebe Zeltlagerkinder, liebe Eltern,

der Sommer kommt immer näher und damit auch der Zeitpunkt unseres Zeltlagers. Nach Absprachen mit dem zuständigen Gesundheitsamt und Abwägen aller Argumente haben wir bei unserem letzten Treffen als Verantwortlichenrunde beschlossen, dass wir dieses Jahr aufgrund der sich entspannenden Lage wieder ein Zeltlager am Platz anbieten werden. Hierbei sind allerdings einige Besonderheiten zu beachten:

  • Das Zeltlager findet von Sonntag, den 01. August bis Freitag(!), den 06. August 2021 statt. Eine Anmeldung ist nur bei kompletter Teilnahme möglich.
  • Die Teilnehmerzahl ist wie immer begrenzt und aufgrund der pandemischen Situation verkleinert!
  • Teilnehmen können alle Kinder und Jugendlichen ab 9 Jahren, bzw. ab der 3. Klasse. Aufgrund der Absage des Zeltlagers im letzten Jahr ist die Altersgrenze 2021 einmalig auf ein Höchstalter von 17 Jahren erhöht.
  • Insbesondere in diesem Jahr ist es unbedingt erforderlich, dass eine Kontaktperson während der gesamten Zeit telefonisch erreichbar ist und das Kind bei Bedarf zeitnah abholen kann.
  • Wie immer bitten wir Sie, auf Besuche während des Zeltlagers zu verzichten. Um Kontakte zusätzlich zu reduzieren, findet dieses Jahr kein Überfall statt.
  • Die Anreise erfolgt dieses Jahr nicht mit einem Reisebus, sondern muss privat organisiert werden.
  • Aus diesem Grund besteht im Voraus keine Möglichkeit einer Gepäckabgabe.
  • Die Hygiene-Regelungen während der Woche werden von den aktuellen staatlichen Vorgaben abhängig sein.
    Derzeit sieht das Hygiene-Konzept eine Testung bei Anreise, Einteilung der Teilnehmenden in Kleingruppen, Testkonzept während der Zeltlagerwoche und Masken- bzw. Abstandspflicht bei Kontakt über die Kleingruppe hinaus vor. Alle diese (und eventuelle weitere) Maßnahmen werden im Einklang mit allen aktuellen staatlichen Regelungen und in Absprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt durchgeführt.
  • Der Kostenbeitrag beläuft sich auf:
    • 90 € für ein Kind
    • 160 € für zwei Geschwisterkinder
    • 210 € für drei Geschwisterkinder
  • Auch dieses Jahr wird es wieder ein (auf Wunsch tailliertes) Zeltlager-T-Shirt geben. Das T-Shirt ist bereits im Teilnahmebetrag enthalten.
  • Die TeilnehmerInnen sind für die Zeit des Zeltlagers über die Erzdiözese Bamberg unfall- und haftpflichtversichert.
  • Die Erzdiözese Bamberg haftet als Veranstalter im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen; es haftet jedoch nicht bei Unternehmungen, die von Teilnehmern ohne Absprache und selbstständig durchgeführt werden. Die Anordnungen der Begleitpersonen, sowie die gesetzlichen Vorschriften, insbesondere auch die geltenden Hygiene-Vorschriften im Rahmen der pandemischen Situation, müssen befolgt werden, da sonst von den Veranstaltern keine Haftung übernommen werden kann. Bei groben Verstößen gegen Anordnungen und Vorschriften kann ein Teilnehmer auf eigene Kosten nach Hause geschickt werden. (Gründe hierfür sind beispielsweise Rauchen, Konsum von Alkohol, unerlaubtes Entfernen vom Zeltplatz, wiederholtes Missachten der Hygiene-Regeln etc.).

Um eine gerechte und kontaktlose Anmeldung durchzuführen, haben wir ein entsprechendes Konzept erarbeitet: Am Samstag, den 26. Juni ist ab 10:00 Uhr ein Formular unter dem Link https://forms.gle/V53vD7m7uxBL61Jd9 abrufbar, wobei die Registrierung dort als Ticketreservierung zur eigentlichen Anmeldung dient. Vor diesem Zeitpunkt erscheint bei Eingabe des Links die Meldung, dass das Formular „keine Antworten mehr annimmt“, was auf technische Gründe zurückzuführen ist.

Im Formular werden lediglich Ihre Kontaktdaten, Name und Geburtsdatum des Kindes und die Zugehörigkeit zu Ministranten oder zum Chor abgefragt. Sollten bis einschließlich 10:59 mehr Registrierungen eingegangen sein als wir Plätze anbieten können, entscheidet das Los über die Teilnahme, wobei Ministranten und Chormitglieder – wie auch bei der persönlichen Anmeldung — priorisiert werden.

Auch bei Geschwisterkindern ist für jedes Kind eine eigene Registrierung im Zeitraum von 10:00 Uhr bis 10:59 Uhr durchzuführen. Ebenso bitten wir Sie eindringlich, Ihr Kind lediglich einmal zu registrieren. Sollten mehrfache Anmeldungen vorgenommen oder falsche Angaben bezüglich der Zugehörigkeit zu Ministranten oder Chor gemacht werden, um die Chancen auf einen Platz zu erhöhen, behalten wir uns vor, die Kinder aus dem Losverfahren auszuschließen.

Anmeldungen über jegliche andere Art (Pfarrbüro, Pfarrer oder ähnliches) werden nicht berücksichtigt!

Für den Fall, dass Teilnehmende nach erfolgreichem Losverfahren abspringen, entscheidet erneut das Los über die Nachrückenden. Sofern in den ersten 60 Minuten nicht alle Plätze vergeben werden, ist ein Nachrücken über die zeitliche Reihenfolge des Anmeldungseingangs möglich, die Priorisierung also aufgehoben.

Bitte beachten Sie, dass die Bestätigungsmail über den Eingang Ihrer Ticketreservierung noch keinen Platz im Zeltlager bedeutet. Ob Ihr Kind im Losverfahren tatsächlich einen Platz erhalten hat, erfahren Sie in einer separaten Mail am Sonntag, den 27. Juni. Ebenso erhalten Sie bei erfolgreichem Los eine Gepäckliste, den Ort des diesjährigen Zeltplatzes und alle weiteren notwendigen Informationen.

Durch die Registrierung erteilen Sie Ihr Einverständnis, dass Ihr Kind im Rahmen des Hygiene-Konzepts durch geschultes Fachpersonal oder auch eigenständig mit POC Antigentests (Schnelltests) vor Ort auf das Coronavirus getestet wird. Des Weiteren weisen wir darauf hin, dass wir die medizinische Erstversorgung, sowie das Entfernen von Zecken am Zeltplatz, selbst übernehmen. Außerdem bestätigen Sie, dass wir während des Zeltlagers aufgenommene Fotos für unsere spätere Pressearbeit verwenden dürfen.

Sollten Sie Fragen bezüglich der Möglichkeit einer Teilnahme Ihres Kindes (z.B. aufgrund von Allergien) haben, erreichen Sie uns per E-Mail (anmeldung@pfajuhe.org) oder telefonisch (Anna Maydt oder Katrin Harig ).

Bitte beachten Sie außerdem:

  • Wir empfehlen für Ihr Kind dringend eine Tetanus- und Zeckenschutzimpfung.
  • Bitte bringen Sie keine Privatzelte mit. Zelte werden von uns gestellt.
  • Bitte geben Sie Ihrem Kind kein Handy oder andere elektronische Geräte mit.
  • Die Stornierungsgebühren bei Absage ab zwei Wochen (18. Juli) vor Abreise betragen 50% des Teilnehmerbeitrags, bei Absage ab eine Woche (25. Juli) vor dem Zeltlager 100% des Teilnehmerbeitrags. Bei Stornierungen vor dem 18. Juli behalten wir eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 10€ ein.
  • Wir behalten uns vor, das Zeltlager bei einer sich verschärfenden pandemischen Lage abzusagen.

Uns ist bewusst, dass sich dieses Vorgehen sehr von dem der letzten Jahre unterscheidet, dennoch sind wir überzeugt davon, dass es sich um eine sinnvolle und möglichst gerechte Verteilung handelt.

Wir freuen uns auf eure Registrierung zur Anmeldung!

Herzliche Grüße

eure Verantwortlichenrunde

ZELA 2021 – Update

Es ist Mitte Mai, Pfingsten steht vor der Tür – und damit normalerweise auch die Anmeldung für das ZELA. Seit unserem Vorbereitungswochenende im März haben wir uns als Verantwortlichenrunde viele Gedanken über ein Programm in der ersten Augustwoche gemacht. Da jedoch aktuell niemand den Verlauf der Pandemie und das Infektionsgeschehen im Sommer einschätzen oder vorhersagen kann, planen wir insgesamt drei Versionen des Zeltlagers:

  1. Ein klassisches ZELA
    Sollte sich die Lage so entwickeln, dass ein Zeltlager möglich und sinnvoll durchführbar ist, verbringen wir die Woche traditionell auf einer Wiese mit abwechslungsreichem Programm. Voraussichtlich allerdings erst ab Montag, mit einer reduzierten Teilnehmer*innenanzahl und einem angepassten Programm.

  2. Ein dezentrales ZELA in Herzogenaurach
    Um Kontakte zu reduzieren, arbeiten wir in diesem Szenario mit Kleingruppen, die über die Woche hinweg konstant bleiben. Tagsüber treffen sich die Gruppen für klassische Zeltlageraktivitäten, wie einen Robinsontag oder Workshops, an Orten in und um Herzogenaurach, jedoch gibt es keine gemeinsamen Übernachtungen.

  3. Ein online ZELA
    Für den Fall, dass keine der beiden genannten Versionen durchführbar ist, werden wir ein Programm anbieten, das sich online durchführen lässt. Auch hier wird es verschiedene Angebote geben, für die wir Material bereitstellen, um diese dann gemeinsam über einen Videodienst durchzuführen.

Die Entscheidung über die Art der Durchführung werden wir Ende Juni in Absprache mit dem Gesundheitsamt treffen, wobei wir für die Varianten in Präsenz selbstverständlich Test- und Hygienekonzepte entwickeln. Wir behalten uns dabei jedoch vor, Maßnahmen zu treffen, die über die Auflagen des Gesundheitsamts hinausgehen und die Entscheidung auch davon abhängig zu machen, was wir uns zutrauen oder zumuten wollen. Natürlich erhaltet ihr alle weiteren Informationen, sobald wir selbst mehr wissen.

Die Anmeldung für das ZELA – in welcher Version auch immer – wird voraussichtlich am Samstag, den 26. Juni stattfinden. Da das Zeltlager 2020 ausfallen musste, haben wir für dieses Jahr die Altersgrenze einmalig auf ein Maximalalter von 17 Jahren ausgeweitet.

Wir haben uns die erste Sommerferienwoche markiert und freuen uns, wenn ihr dabei seid – ganz egal, wo und in welcher Form wir uns dann sehen!

Herzliche Grüße
Eure Verantwortlichenrunde

ZELA 2021 – Wie machen wir das nur?

Bei unserem Vorbereitungswochenende beginnen wir als Verantwortlichenrunde traditionell mit der Planung des Zeltlagers. Dabei haben wir uns dieses Jahr – erstmals nicht in einem Jugendhaus, sondern digital – die Frage gestellt, ob und in welcher Form wir das ZELA 2021 durchführen können.

Nach unserem „ZELA in der Tüte“ im letzten Jahr möchten wir euch gerne wiedersehen, am allerliebsten natürlich wie 2019 und in den Jahren davor. Da aktuell jedoch niemand den Verlauf der Pandemie und das Infektionsgeschehen im Sommer einschätzen kann, haben wir uns dazu entschieden, mehrgleisig zu planen: Je nach Situation werden wir unser Angebot in Absprache mit dem Gesundheitsamt anpassen und in der ersten Augustwoche entweder ein klassisches ZELA oder geeignete Alternativen anbieten.

Leider können wir, abgesehen von diesem Zeitraum, aktuell noch keine weiteren Eckdaten festlegen, diese folgen erst Mitte/Ende Juni.

Da das Zeltlager 2020 ausfallen musste, haben wir für dieses Jahr die Altersgrenze einmalig auf ein Maximalalter von 17 Jahren ausgeweitet.

Wir haben uns die erste Sommerferienwoche markiert und freuen uns, wenn ihr dabei seid und wir uns – ganz egal, wo und in welcher Form – dann sehen! ?️

AVD und Nachtwache

Ihr wisst natürlich, dass es im ZELA jeden Tag einen anderen AVD gibt und dass auch die Leiter an einem Tag als Nachtwache eingeteilt sind. Aber wisst ihr auch, was eigentlich alles hinter diesen Diensten steckt? Heute wollen wir euch das zum Abschluss der ZELA-Woche mal vorstellen.

AVD – Ansprechpartner vom Dienst

Der AVD wird immer aus verschiedenen Altersgruppen zusammengestellt. Dabei ist wenn möglich immer ein Leiter von der Spielleitung dabei. Der AVD soll den ganzen Tag am Platz sein, außer natürlich wenn wir alle im Freibad sind. Der Dienst dauert vom Aufstehen bis die Nachtwache übernimmt. Aufstehen muss der AVD auch meistens als erstes, denn während ihr und die anderen Leiter noch seelenruhig schlafen, hat der AVD schon einiges zu tun: Waschwasser muss bereitgestellt werden, die Dixis werden geputzt und desinfiziert, es wird kontrolliert ob genug Klopapier da ist und dann werden natürlich die Leiter und Kinder aufgeweckt. Tagsüber ist der AVD dann so eine Art Manager und ist für das Zeit-Management zuständig. Das heißt, dass sich mit der Küche abgesprochen werden muss, wann es Essen geben soll, dann muss rechtzeitig das Tische stellen koordiniert werden und die Leiterrunde darf auch nicht vergessen werden. Außerdem macht der AVD immer die Ansagen vor dem Essen und die Fundkiste, und achtet darauf, dass an jedem Tisch ein Leiter sitzt. Auch die Koordination beim Abspülen ist Aufgabe des AVDs, außer wenn diese Aufgabe mal an die Ältesten übergeben wird. Natürlich leitet der AVD dann auch die Leiterrunde am Abend. Damit das alles so reibungslos klappt, trifft sich nach jeder Leiterrunde der AVD vom nächsten Tag um einen Tagesablauf zu schreiben und sich kurz zu besprechen. Nach dem Lagerfeuer macht der AVD dann den Zeltplatz gemeinsam mit der Nachtwache überfallsicher, bevor die Nachtwache dann die Koordination übernimmt.

Nachtwache

Wer an welchem Tag Nachtwache ist, wird bei uns ausgelost. Dabei wird nur darauf geachtet, dass man nicht Nachtwache hat und am nächsten Tag AVD, weil man dann als letzter ins Bett gehen dürfte und als erstes aufstehen müsste. Wie schon gesagt beginnt der Dienst der Nachtwache nach dem Lagerfeuer, wenn der Platz überfallsicher gemacht wird. Danach trommelt die Leiter-Nachtwache die Kinder-Nachtwache zusammen und teilt sie auf die verschiedenen Stationen auf. Alle anderen Kinder werden dann erstmal ins Bett geschickt. Während dem Überfall muss dann die Kinder-Nachtwache immer im Viertelstundentakt weitergeschickt werden. Um 02.00 Uhr, wenn der Überfall vorbei ist, schickt die Nachtwache dann alle Kinder ins Bett. Bevor sie selbst schlafen gehen, wird nochmal eine letzte Runde über den Platz gedreht und darauf geachtet, dass alle Kinder komplett und alle Zelte zu sind. Der Dienst der Nachtwache endet wenn der AVD am Morgen aufsteht.

Hoffentlich fandet ihr es interessant, mal ein bisschen mehr über unsere Aufgaben in der ZELA-Woche zu erfahren und habt was gelesen, was ihr vorher noch nicht wusstet.

Wie im Heft angekündigt kommt hier noch der Liedtext für das Lagerfest-Lied, ein absoluter Klassiker:

Auch hier haben wir noch eine gesungene Version für euch:

Na, wer kann es auswendig?

Damit bedanken wir uns bei euch für die schöne virtuelle ZELA-Woche und hoffen, ihr hattet Spaß mit eurem ZELA in der Tüte. Mit diesem Blogeintrag verabschieden wir uns erstmal von euch und hoffen, euch alle heute in genau einem Jahr am Gymnasium-Parkplatz zu sehen.

Ein dreifaches PfaJuHe auf das ZELA 2021,

Eure Leiterinnen und Leiter

Sieben Typen von Leitern*

Der Materialer

Man bekommt ihn nur selten zu Gesicht, denn die meiste Zeit hält sich der Materialer in seinem geliebten Materialzelt auf. Dort werden stundenlang Regale sortiert und aufgeräumt. Wer Werkzeug braucht ist hier an der richtigen Adresse. Blitzschnell werden Meter und Fäustl gezückt, wenn etwas gebastelt, repariert oder gebaut werden muss. Und wehe, jemand mischt sich ein…

Der Streber

Während andere Leiter sich auch mal ein Nickerchen gönnen, steht der Streber keine Sekunde lang still. Er ist immer bestens über den Tagesablauf informiert, selbst wenn er keinen AVD hat, und hat in der Leiterrunde stets seine Mappe mit allen wichtigen Unterlagen dabei. Ein Kind hat eine Frage? Der Streber weiß Bescheid. Ein anderer Leiter hat vergessen, welche Station er übernehmen soll? Auch hier hat der Streber natürlich einen detaillierten Plan parat.

Der Faule

Der Faule hat in seinem Leben noch kein einziges Mal sein Geschirr gespült und lässt sowieso immer die anderen machen. An Stationen ist er oft schlafend oder dösend anzutreffen, beim Überfall chillt er mit seinen Überfällerkumpels am Feuer. Zur Leiterrunde kommt er grundsätzlich zu spät, wozu denn auch die Eile? Und wenn es dann ans Putzen geht, sieht man den Faulen dreißig mal mit einem Schwamm über die gleiche Stelle der Plane wischen, während er entspannt auf der Plane liegt. Hauptsache nicht anstrengen, ist hier die Devise!

Der ZELA-Tee Suchti

Noch vor dem Frühstück hat er die erste Tasse seines Lieblingsgetränks intus. Dabei ist zu beachten, dass in die silbernen Tassen der Leiter 500ml passen! Während dem Frühstück wird die Tasse schon wieder aufgefüllt. Tagsüber achtet dieser Leiter darauf, dass seine Tasse niemals leer ist und schickt ständig andere Kinder zum Tee-Holen. So oft wie er seine Tasse leert, so oft muss er sich natürlich auch auf den Weg zum Dixi machen – zur Getränkerückgabe 😉 Der ZELA-Tee Suchti ist natürlich auch ein Sparfuchs: Er gibt während dem ZELA keinen Cent für Getränke aus.

Der Gitarrist

Man erkennt den Gitarristen an der Hornhaut, die sich an seinen Fingerspitzen gebildet hat, denn er hat einen anstrengend Job: Am Abend muss er gnadenlos abliefern und die Kinder solange bei Laune halten, bis der Überfall beginnt. Nachts verfolgen ihn schon die Stimmen der Kinder in seinen Träumen, die ihm lauthals Liednummer zurufen. Mitspracherecht hat er sowieso wenig, schließlich muss er spielen, was die Kinder sich wünschen. Immerhin bleibt er dabei meistens tiefenentspannt, egal wie anstrengend so ein Lagerfeuer für ihn sein mag.

Der Diktator

Ihm traut sich kein Kind eine freche Antwort zu geben: Imperator-mäßig marschiert dieser Leiter über den Zeltplatz und kommandiert alles und jeden herum. Sieht er am Boden Müll, hebt er diesen nicht auf – nein: er hält Ausschau nach dem nächsten Kind und weist es an, den Müll aufzuheben. Und wagt ein Kind ihm zu widersprechen, wird es mit einem geknurrten „Leitergeschirr?“ sofort in die Schranken gewiesen.

Der Seelsorger

Der Seelsorger ist der Ansprechpartner für ALLE. Es ist zu heiß, das Essen schmeckt nicht oder es gibt Streit im Zelt – egal was los ist, die Kinder rennen schnurstracks zu diesem Leiter und teilen ihm ihr Leid mit. Nun ist es seine Aufgabe, dieses Problem zu lösen. Der Seelsorger ist Elternteil, Streitschlichter und Kinderarzt zugleich, ob er will oder nicht: Etwas an ihm scheint Kinder mit Problemen förmlich anzuziehen.

Na, habt ihr einen eurer Leiter wiedererkannt? Für heute soll das mal genug sein, vielleicht stellen wir euch am Sonntag noch drei „Spezial-Typen“ vor…?

Macht’s gut und ein dreifaches PfaJuHe,

eure Leitertypen

*natürlich ist dieser Blogeintrag humorvoll gemeint und ist nicht zu ernst zu nehmen.

Jungs gegen Mädchen – Nein, Mädchen gegen Jungs!

Wusstet ihr eigentlich, dass aktuell von den 43 Leiterinnen und Leitern nur 16 (!) weiblich sind? Die Männer sind mit 27 Leuten da die größere Gruppe. Wir können euch aber verraten, dass es nicht immer schlecht ist, in der Unterzahl zu sein: Während unsere Jungs im Männerschlafzelt Tetris spielen, früh kreuz und quer übereinander aufwachen und sogar schonmal ein Zelt anbauen mussten- haben die Mädels soviel Platz, dass jede ein Doppelbett aufbauen könnte und links und rechts trotzdem noch genug Raum für ihre 300 Taschen hätte.

Wie ihr wisst lassen wir uns auch keine Gelegenheit entgehen, einen Kleinkrieg zwischen Jungs und Mädels anzuzetteln und wissen, dass ihr da immer eine riesen Gaudi bei habt. Deswegen hier zwei Aufnahmen, um diese Stimmung zumindest virtuell zu erzeugen:

ratta rattan rattatatatan…wer nur diesen Teil auswendig kann, findet im Heftchen den Liedtext.
Da hat unser Choreograph Sven uns beim Aufbau ganz gut trainiert, oder? Wir hatten auf jeden Fall Spaß.

Damit wollen wir den heutigen Post auch schon beenden, bekanntlich sagt ein Bild ja eh mehr als 1000 Worte. Bleibt uns nur zu sagen, dass wir uns eigentlich alle lieb haben und (meistens) nur aus Spaß gegeneinander kämpfen. Das kennt ihr bestimmt, wenn ihr Geschwister habt, oder?

Ein dreifaches PfaJuHe auf alle Jungs UND Mädels – oder Mädels UND Jungs.

Eure Gesangs- und Tanztalente aus der VR 😉

März bis Juli – ZELA Endspurt

Wie gestern versprochen gibt es heute die Fortsetzung unseres Jahres „zwischen den ZELAs“:

Nach der Mottowahl im Februar können wir dann so richtig mit der Planung loslegen. Wichtig ist immer, die Dixis rechtzeitig zu bestellen, weil die im Sommer wegen Festivals und Konzerten immer sehr begehrt sind. Deswegen bestellt der Dani Wolter die immer schon so früh wie möglich, damit wir im ZELA nicht auf einmal ohne Dixis dastehen. 2017 ist uns das nämlich schon mal passiert: Als wir am Mittwoch zum Aufbau kamen, waren keine Dixis da! Immerhin konnten wir das bis Sonntag regeln, sodass ihr das überhaupt nicht mitbekommen habt.

Im März fahren wir dann nochmal alle zusammen weg, diesmal aber zum Vorbereitungwochenende. Da wird dann der Wochenplan erstellt, die ersten Spielideen ausgearbeitet und die Küche schreibt einen Speiseplan. Dann teilen wir ein, wer welches Spiel vorbereitet und noch andere kleine Aufgaben erledigt. Zum Beispiel müssen T-Shirts bestellt werden, wir müssen einen Wasser- und einen Milchbauern finden, verschiedene Genehmigungen einholen, das Freibad reservieren und vieles mehr.

Ab dann treffen wir uns meistens in den kleineren Spielvorbereitungsgruppen und besprechen dann ein Mal im Monat alle zusammen, was noch erledigt werden muss und wie weit die einzelnen Gruppen schon gekommen sind. Im Frühjahr werden auch die Anmeldungen verschickt und in den Schulen verteilt, bevor dann im Mai die Anmeldung stattfindet. Nachdem wir alle 120 Plätze vergeben haben, müssen alle eure Daten eingetippt werden, damit die Küche zum Beispiel weiß, wie viele Vegetarier mitfahren. Oft fangen wir dann auch schon an, die Wegbeschreibung zum Zeltplatz an unsere Freunde zu verteilen und sie als Überfäller anzuwerben.

Und *zack* schon ist es der Sonntag vor der Abfahrt und wir treffen uns zu einer letzten VR um nochmal die ganze ZELA-Woche gemeinsam durchzugehen. Nach der Arbeit grillen wir dann noch im Pfarrgarten. Am nächsten Tag findet dann die Gepäckabgabe statt, wo ihr eure fertig gepackten Säcke mit Isomatte, Schlafsack und Gummistiefeln abgebt.

Am Mittwoch um 12 Uhr geht’s für uns dann los ins Zeltlager: Aber erstmal muss das ganze Zeug vom Dachboden geschleppt werden und die Anhänger und der LKW beladen werden. Als erstes bauen wir am Zeltplatz meistens unsere Leiterschlafzelte und die Küche auf und je nachdem wie weit wir kommen auch schon die großen PZs oder das Getränkezelt. Nach Donnerstag und Freitag stehen dann eigentlich alle großen Zelte und schon die meisten Kinderzelte. Am Samstag müssen dann noch die restlichen Aufgaben erledigt werden: Dixischilder und Wimpel müssen gemalt werden, wir bauen Mülleimer, machen eine Müllkette und bereiten uns auf euere Ankunft vor. Zum Duschen geht’s dann nochmal schnell ins Freibad.

Den letzten Teil kennt ihr schon: Am Sonntag holen wir euch mit den Bussen ab und dann genießen wir mit euch zusammen eine tolle ZELA-Woche. Und dann ist unser Jahr auch schon wieder vorbei, wenn eure Eltern am Platz ankommen.

Hoffentlich hat euch die Reise durch das Jahr mit uns gefallen. Heute soll ja optimales Freibadwetter sein, haben wir gehört.

Ein dreifaches PfaJuHe – heute mal auf eure armen Eltern, die euch jetzt die Woche über ertragen müssen, während ihr den ZELA-Blues habt. 😉

Bis morgen,

eure VR

Nach dem ZELA ist vor dem ZELA

Diesen Satz habt ihr alle schon mal gehört. Für euch bedeutet das, dass ihr nach dem ZELA nicht traurig sein sollt, sondern euch auf das nächste ZELA freuen könnt. Aber was bedeutet dieser Satz eigentlich für uns Leiter? Im heutigen Blogpost nehmen wir euch mit durch unser Jahr „zwischen den ZELAs“.

Alles geht damit los, dass ihr am Samstag Nachmittag von euren Eltern abgeholt werdet. Nach Kaffee und Kuchen geht’s für euch dann ab nach Hause – wir bleiben aber noch! Am Samstag Abend fällen wir das Lagerkreuz und gehen dann alle zusammen Essen. Nach einem letzten Abend am Lagerfeuer schlafen wir dann auch noch eine letzte Nacht in unseren Zelten, bevor es am nächsten Morgen gleich weiter geht. Die restlichen Zelte müssen abgebaut werden, alle Sachen in den LKW und unsere vielen Hänger geladen werden und die Sickergrube muss zugeschaufelt werden. Dann geht’s auch für uns alle zurück nach Herzi. Dort geht die Arbeit dann weiter: Die Zelte müssen verstaut werden, Material muss auf den Dachboden gebracht werden und im Pfarrgarten werden Putzstationen eingerichtet. Was dann kommt, wisst ihr ja: Zusammen mit einigen fleißigen Helfern werden am Montag und Dienstag Planen und Heringe geschrubbt und der Rest aufgeräumt.

Im September steht bei uns dann die Feedback-VR an: Da wird nochmal über die Zeltlager gesprochen und gesagt was gut lief, und was nicht so gut. Meistens dauert das ganz schön lange, bis wir da fertig sind, aber auch wir lernen noch jedes Jahr dazu und finden es wichtig, aus kleinen Fehlern zu lernen und natürlich Dinge die gut laufen auch so weiter zu machen. Dann sortieren wir natürlich auch die Bilder, damit wir für den Dia-Nachmittag gewappnet sind.

Im Herbst müssen wir uns auch immer die Frage stellen, wer neu in die VR aufgenommen wird. Nachdem die Neuen in die Gruppe eingeführt wurden, stehen eher ein paar kürzere Besprechungen an, da es noch nicht viel zu planen gibt. Im Dezember kümmern wir uns dann um den Punsch- und Glühweinausschank nach der Christmette, bevor wir alle ins neue Jahr rutschen. Im Januar steht dann ein, für viele lang-ersehntes, Wochenende an: Von Freitag bis Sonntag fahren wir in ein Selbstversorgerhaus um Spiele zu spielen, als Gruppe besser zusammenzuwachsen und einfach mal Spaß zu haben.

Im Februar beginnt dann die ZELA-Vorbereitung und als erstes steht die Mottowahl auf dem Programm. Und dann beginnen fünf lange Monate, in denen wir das Motto vor euch geheim halten müssen. Aber ihr wisst ja: im Zweifel ist das Motto immer „Schlümpfe“.

Wie unser Jahr „zwischen den ZELAs“ dann im Frühjahr weitergeht, erfahrt ihr morgen im Blogpost!

Bis dahin gilt natürlich: Postet fleißig ins Newsfeed und ein dreifaches PFAJUHE,

eure euch schon ein bisschen vermissenden Leiterinnen und Leiter