Nikolausspende 2025 geht an Wohngruppen im Liebfrauenhaus

Wir durften die Spenden unserer Nikolausaktion 2025 an die drei Wohngruppen des Liebfrauenhauses Herzogenaurach überreichen. Insgesamt sind dabei 1640 Euro zusammengekommen. Stellvertretend entgegengenommen wurde die Spende von Annette Holz (Leitung Hilfen zur Erziehung) sowie von den Gruppensprecherinnen Anke und Sara.

Bei der Übergabe haben wir auch erzählt, was wir als Pfarrjugend eigentlich machen. Unsere Verantwortlichenrunde (VR) besteht ja aus ehrenamtlichen Helfenden zwischen etwa 16 und 35 Jahren. Ein großer Schwerpunkt unserer Arbeit ist natürlich das Zeltlager der Pfarrgemeinde St. Magdalena, an dem jedes Jahr über 100 Kinder teilnehmen.

Im Dezember sind wir außerdem rund um Herzogenaurach unterwegs und unterstützen den Nikolaus bei seinen Besuchen bei den Familien. Dabei bringen wir Geschenke zu den Kindern und lesen – wenn die Eltern möchten – persönliche Worte aus dem goldenen Buch vor. Die Aktion läuft auf Spendenbasis. Das Geld behalten wir aber nicht für uns, sondern geben es an gemeinnützige Projekte in der Region weiter.

Welche Projekte unterstützt werden, entscheiden wir gemeinsam in der Gruppe. Uns ist besonders wichtig, auch kleinere Projekte zu fördern, die vielleicht sonst weniger Aufmerksamkeit bekommen. Deshalb haben wir uns sehr gefreut, die Wohngruppen im Liebfrauenhaus unterstützen zu können – dort wissen wir, dass die Hilfe direkt bei den Jugendlichen ankommt.

In den drei Wohngruppen leben aktuell jeweils sieben bis acht Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 18 Jahren. Sie leben dort das ganze Jahr über. Viele gehen direkt vor Ort zur Schule, andere besuchen externe Schulen. Die Kinder und Jugendlichen kommen zum Teil aus der Region, teilweise aber auch von weiter weg.

Unsere Spende soll für Freizeiten und gemeinsame Unternehmungen verwendet werden. Das passt super zu unserer Arbeit im Kinder- und Jugendbereich – und wir hoffen sehr, dass wir den Kindern und Jugendlichen damit eine schöne Zeit ermöglichen können.

Nikolausaktion mit rekordverdächtiger Summe

2.800 Euro — diese stolze Summe hat eine kleine Delegation von uns an Kerstin Süß überreicht, die die Spende stellvertretend für die „Elterninitiative krebskranker Kinder“ in Erlangen entgegennahm.

Eigentlich ist unser „Steckenpferd“ das jährliche Zeltlager in den Sommerferien. Doch jedes Jahr im Dezember kümmern wir uns ehrenamtlich eben auch darum, dass Familien in ganz Herzogenaurach Besuch vom Bischof Nikolaus und seinem Knecht Ruprecht bekommen.
„Wir waren 2024 wieder an drei Tagen unterwegs“, erklärt Johanna, die im vergangenen Jahr gemeinsam mit Luisa für die Organisation der Nikolausaktion zuständig gewesen ist. „Am 6. Dezember waren gleich vier Teams mit je drei Leuten gleichzeitig im Einsatz – Nikolaus, Knecht und Fahrer, sodass schon mal mehr als 20 Familien an einem Abend besucht werden können. Außerdem ist die Spendenbereitschaft in diesem Jahr bei einigen Familien überdurchschnittlich hoch gewesen – so erklärt sich auch die Summe von 2.800 Euro, was immerhin doppelt so viel wie im Vorjahr ist.

„Wir kommunizieren vorher schon, dass die Spenden einem gemeinnützigen Zweck zugutekommen werden, also dass wir das Geld nicht selbst einstecken“, sagt Johanna. „Wir freuen uns, wenn wir mit unserem Engagement einen Beitrag leisten können, so wie in diesem Jahr eben für die Elterninitiative.“
An welche Organisation der Erlös der Nikolausaktion geht, das entscheiden wir als Gruppe, wie alles, demokratisch. „Alle dürfen Vorschläge einbringen und dann wird abgestimmt“, erklärt Johanna. „Die Elterninitiative in Erlangen leistet wirklich ganz tolle Arbeit.“ Musiktherapie, gemeinsame Feste, Übernachtungsmöglichkeiten für Eltern in unmittelbarer Kliniknähe — nur ein Querschnitt des Angebot, das der gemeinnützige Verein stemmt.
„Man merkt richtig, dass man es sich dort zur Herzensangelegenheit gemacht hat, Familien krebskranker Kinder bestmöglich zu unterstützen und ihnen diese schwere Zeit ein wenig zu erleichtern. Da wir alle selbst in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv sind, hat der Spendenzweck wirklich gut zu uns gepasst“, bringt es Johanna auf den Punkt.

Wir haben gewonnen!

Was für eine Ehre: Im Oktober 2024 sind wir von Erzbischof Herwig Gössl für unser „langjähriges und zukunftweisendes ehrenamtliches Wirken“ ausgezeichnet worden. Gemeinsam mit Kaplan Christian Wohlfahrt, der uns beim Erzbistum für den „Preis des Ehrenamts“ vorgeschlagen hatte, machten sich Henri, Anna, Verena, Basti und Vincent deshalb am 11. Oktober auf den Weg nach Bamberg. Dort durften sie an der festlichen Verleihung im Bistumshaus teilnehmen und ihre Auszeichnung in Empfang nehmen. 

Erzbischof Gössl machte in seiner Ansprache klar, dass es eine Kirche, die ausschließlich aus Hauptamtlichen bestünde, nicht geben könne. Es brauche die Ehrenamtlichen in gleicher Weise, weshalb er „sehr berührt“ sei von dem vielfältigen Einsatz. Insgesamt zeichnete er 18 Gruppen aus, von Miniteam über Chöre bis Seniorentreff. 

Bei der Laudatio auf die VR ging spätestens dann ein Raunen durch den Saal, als von der Teilnehmerzahl von 120 Kindern die Rede war. Anerkennendes Nicken, beeindruckte Gesichter und begeistertet Applaus bestärkten die Zeltlagerleiterinnen und -leiter in ihrem Tun. Auch nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung wurde die kleine Abordnung noch mehrfach von den anderen ausgezeichneten Gruppen angesprochen und gelobt und durfte stolz von ihrem geliebten „Zela“ berichten. Das Preisgeld von 500 Euro soll als Anerkennung und Dank des Erzbistums verstanden werden und ist ausdrücklich dafür gedacht, dass wir uns als Gruppe selbst etwas Gutes tun.

Alpen-Zeltlager in Burghaslach

Die erste Sommerferienwoche verbrachten 120 Kinder und Jugendliche in unserem Zeltlager, das in diesem Jahr unter dem Motto Alpen stand. Auf einer Wiese ohne Strom und fließendes Wasser bei Burghaslach wurden sie von knapp 40 ehrenamtlichen Leiterinnen und Leitern betreut.

Bei der Abreise am Sonntag wirkte es zunächst, als würden drei in Bademäntel gekleideten Leiter eine entspannte Woche voll Wellness planen, bei der Ankunft in Unterrimbach bei Burghaslach wurde jedoch schnell klar, dass die Busse in einem in den Alpen gelegenen Bergdorf gelandet waren. Die übrigen ehrenamtlichen Leiterinnen und Leiter begrüßten die Teilnehmenden in Wander- und Skioutfits oder in Tracht und stellten ihnen das Bergdorf vor. Dieses Konzept der verirrten Wellnessurlauber in den Alpen zog sich als roter Faden durch die gesamte Woche: So absolvierten die Kinder und Jugendlichen zwischen neun und 16 Jahren in altersübergreifenden Gruppen am Montag eine Hüttenwanderung, bei der zehn Stationen im Rahmen einer fast 10 Kilometer langen Wanderung abgelaufen wurden, bei welchen jeweils ein Stempel im Hüttenpass gesammelt werden konnten. Ebenfalls in Kleingruppen bauten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Skigebiete, indem sie verschiedene Lifte, Hotels und Hütten erspielten und diese Spielfiguren auf einem Bergmodell anbrachten. Der obligatorische Freibadbesuch am Mittwoch brachte eine willkommene Abkühlung, bevor es am Abend im Rahmen des Nachtspiels auf die Suche nach Ötzi ging. Neben der Lagerolympiade mit Spielen wie Rodeln auf Teppichfliesen und Biathlon mit Dosenwerfen, waren auch Geländespiele, ein an einer Wallfahrt orientierter Gottesdienst mit Kaplan Christian Wohlfahrt, Geocaching, Lagerfeuer und nächtliche Überfälle Teile des Wochenplans. Neu war in diesem Jahr ein offenes Workshop-Konzept, bei welchem während der Freizeitblöcke nach dem Signal eines Alphorns die Kinder und Jugendlichen in Kleingruppen unter anderem Schneekugeln, Armbänder oder Marillenknödel herstellen. Auch ein Starkregen am Donnerstagnachmittag setze dem Enthusiasmus aller Beteiligten kein Ende, sodass das Zeltlager am Freitag im Rahmen des Lagerfests mit einem köstlichen Abendessen und verschiedenen Spielen einen gebührenden Abschluss fand, bevor die Teilnehmenden am Samstag von ihren Eltern abgeholt wurden. Die ehrenamtlichen Leiterinnen und Leiter verbrachten die nächsten Tage bis einschließlich Dienstag noch mit dem Aufräumen und Sortieren des Materials und dem Trocknen der nassen Zelte, bevor das Zeltlager 2024 endgültig seinen Abschluss fand.

Aufruf für Salatspenden am DreiTürmeFest

Liebe Gemeinde,

beim DreiTürmeFest wird es am Samstagabend (15. Juni) Spanferkel, Bratwürste, Grillkäse und Fischsemmeln geben – dazu organisieren wir ein großes Salatbuffet, für welches wir auf Salatspenden angewiesen sind. Dabei freuen wir uns über jede mitgebrachte Speise (neben Salaten gerne auch Dips oder Antipasti) für unser Buffet.

Um unsere Planung zu erleichtern, sind wir über eine kurze Rückmeldung per E-Mail (leiter@pfajuhe.org) dankbar, alternativ können Sie sich auch in unserer online-Tabelle (Link zur Tabelle Salatspenden) eintragen. Abgegeben werden können die Salate am 15. Juni ab 15:00 Uhr im Pfarrzentrum St. Magdalena.

Ein herzliches Dankeschön,

Ihre Verantwortlichenrunde (VR)

Anmeldung zum ZELA 2024

Es ist wieder soweit! Das Zeltlager der Pfarrjugend St. Magdalena findet in den Sommerferien vom 28.
Juli bis zum 03. August statt. Alle Mädels und Jungs im Alter von 9 bis 16 Jahren sind herzlich eingeladen! Aber Achtung, die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt.

Über diesen Link gelangt ihr zur online-Dateneingabe.

https://forms.gle/Q1ntZFfYwU2wQSrb9

Achtung! Die Dateneingabe und das Absenden des Formulars sichern noch keine Teilnahme am Zeltlager zu. Die Anmeldung ist erst durch die Abgabe des auszufüllenden Abschnitts auf der Ausschreibung während der Präsenzanmeldung am 02. Juni möglich.

Wir freuen uns auf die erste Sommerferienwoche mit euch!

Nikolausaktion 2023

Wie auch in den letzten Jahren bieten wir als Verantwortlichenrunde Nikolausbesuche in den Tagen um den 6. Dezember an. Familien, die den Bischof Nikolaus am 6., 7. oder 8. Dezember gerne empfangen möchten, können sich persönlich, telefonisch (09132 836210) oder per E-Mail (ssb.aurach-seebachgrund@erzbistum-bamberg.de) im Pfarrbüro hierfür anmelden.

Der Nikolaus erscheint in einem traditionellen Kostüm mit Mitra, Bart und goldenem Buch und wird dabei von einem ebenfalls verkleideten Knecht begleitet und unterstützt. Die Kinder hören eine Geschichte, außerdem ist es möglich, Notizen zu Lob und Tadel, sowie Geschenke zu hinterlegen, die dann vom Nikolaus mitgebracht und übergeben werden.
Für den Besuch bitten wir um Spenden; die Einnahmen kommen dem Ronald McDonald Haus Erlangen zugute, in welchem Familien kranker Kinder während der Behandlung im Universitätsklinikum eine nahe Bleibe finden.

Spendenübergabe 1/4

Mit den bei der Nikolausaktion im Dezember gesammelten Spenden unterstützen wir in diesem Jahr die Tafel Herzogenaurach. Dafür werden wir unsere Spendensumme in Höhe von 1615€ auf vier Termine aufteilen und dann nach Rücksprache mit der Ausgabestelle Lebensmittel und weitere Waren des täglichen Bedarf kaufen. Von den ersten gut 400€ konnten nun dringend benötigte Windeln besorgt werden, 3600 Stück an der Zahl.

Nikolausaktion 2022

Im Rahmen unserer jährlichen Nikolausaktion im Dezember, bei der wir verkleidet als Bischof Nikolaus und Knecht Rupprecht Familien besuchen, konnten wir Spenden in Höhe von 1615€ sammeln. So viele Anmeldungen hatten wir noch nie – und eine so hohe Spendensumme bisher auch nicht. Vielen Dank!

In diesem Jahr unterstützen wir mit den Spendengeldern die Herzogenauracher Tafel. Nach Absprache mit der Leitung Helga Kirsch werden mit dem Geld – verteilt auf vier Termine – direkt Lebensmittel und weitere Waren des täglichen Bedarfs gekauft und an die Ausgabestelle in Herzogenaurach gebracht.